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Treffen der Briefmarkenfreunde Rhein-Neckar
... finden nach Absprache statt. Wir freuen uns über Leute bis 40 Jahre in Leimen, Nußloch, Sandhausen, Walldorf, Schwetzingen, Hockenheim und Umgebung - egal ob totale Anfänger oder erfahrene Sammler. Wir tauschen, gestalten Ausstellungssammlungen, verbringen gemeinsam unsere Freizeit.

Unsere Tauschtage
Briefmarkenfreunde Rhein-Neckar/BMT. Es finden auch in diesem Jahr gemeinsame Tauschtage der Junioren- und Seniorensammler statt. Sonntags im Alten Feuerwehrhaus in Sandhausen, von 9-12 Uhr treffen wir uns hierzu an folgenden Terminen.

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 Frage(n), die neugierig auf diese Veröffentlichung machen möchten:

1.) Hatten Sie als Kind noch ganz unvoreingenommen an die Naturgeister geglaubt, bis man Ihnen diese ausgeredet hatte?

2.) Wann dachten Sie das letzte mal "Das war mein Schutzengel!" ?

3.) Erzählen seltsamer Weise nicht auch Ihre Kinder, Enkel, Nichten,... von Geistern die unterm Bett umher huschen ( - nicht immer sind es "Krokodile")?

Diese Seite wird Sie mit Antworten und Anregungen zu diesen Fragen be-geistern!

Literaturempfehlungen finden Sie am Ende der Hausarbeit

Warum diese Seite hier ist?

Weil immer wieder Nachfrage nach dieser Arbeit besteht, und Papierkopien nicht immer handlicher sind.

Gedanken zu dieser Hausarbeit ...

... können Sie thomas.hartmann *at* mareno.net (*at*=@) zukommen lassen.

Raum hier unterhalb für:
Fußnoten

 

1 Quelle unbekannt.

 

2 Der Großteil der Religionen auf der Welt glaubt an Reinkarnation, wie zu Anfang auch das Christentum. 553 n. Chr. erließ das 2. Konzil von Konstantinopel ein Dekret, in dem die Lehre von Karma und Wiedergeburt offiziell abgelehnt wurde. Diesbezügliche Bibelstellen im Alten wie im Neuen Testament wurden gestrichen.

 

3 Vgl, Dalichow; Naturgeister (1997) S. 39f.

 

4 Sie standen für die Namen unserer Wochentage teilweise Pate. Interessant ist es auch, diesbezüglich nach dem Ursprung unserer jahreszeitlichen Feste zu forschen.

 

5 Vgl. Dalichow: Naturgeister (1997) S. 61 S.

 

6 Monroe: Merlyns Lehren (1996) S. 103 f.

7 Überwiegend im skandinavischen, angelsächsischen und keltischen Bereich gebräuchlicher Ausdruck für Wesen aus dem Reich der Feen und Elfen. Er wurde und wird vor allem dann verwendet, wenn man sie nicht direkt benennen wollte und will. (Lexikon des Geheimwissens)

8 In Island gibt es noch den Beruf des Feenbeauftragten.

 

9 Vgl. Spiesberger: Naturgeister (1978) S. 30 ff. Zitiert aus Erhard Bäzner: Die Naturgeister. Theosophischer Kultur-Verlag 1924

 

10 Man beachte das Erscheinungsjahr des Buches: 1924.

 

11OS.31ff.

 

12aaO S. 43 ff

 

13 aaO S. 49 ff.

 

14 Vgl. hierzu Arrowsmith: Die Welt der Naturgeister (1984).

15 Spiesberger: Naturgeister (1978) S. 59 ff.

 

16 Abgedruckt in Dalichow: Naturgeister (1997) S. 145 ff.

 

17 Die esoterische Literatur nimmt immer mehr an Zahl zu.

18 Nach der Mehrzahl der esoterischen Lehren besteht der physische Körper von Lebewesen (Mensch, Tier, Pflanze, Mineral) aus zwei Teilen: dem dichten physischen Körper u. dem feinstofflicheren Ätherkörper als Träger der Lebenskraft und Sitz der Chakras, den Energiezentren im Körper. (Lexikon des Geheimwissens)

19 Spiesberger: Naturgeister (1978) S. 64

20 Vgl. Jinarajadasa: Die okkulte Entwicklung der Menschheit (1947) S. 22 ff.

 

21 Vgl. Sterneder: Der Wunderapostel (1995) S. 212 ff.

 

22 Dalichow: Naturgeister (1997) S. 210

 

23 Wilz: Die vegetarische Rohkost (1993) S. 229. Vegetarische Lebensweise soll sich fördernd auf die Entwicklung der höheren Sinne auswirken.

 

24 Dalichow: Naturgeister (1997) S. 196

 

25 Spiesberger: Naturgeister (1978) S. 183

 

26 Dalichow: Naturgeister (1997) S. 66, 88, 207; Spiesberger: Naturgeister (1978) S. 160 ff.

 

Danke MB.

Naturgeister


© Copyright: Marion Bödigheimer, Briefmarkenfreunde Rhein-NeckarBriefmarkenfreunde Rhein-Neckar





Hausarbeit: Marion Bödigheimer
5. Semester GHS
Markenbilder mit Erläuterungen: Briefmarkenfreunde Rhein-Neckar


Pädagogische Hochschule Heidelberg

Hausarbeit
für das Hauptseminar

Natur und Umwelt in der Kinder- und Jugendliteratur
Literarische und didaktische Aspekte

bei Prof. Dr. Theodor Karst
im Wintersemester 1998/99


Thema:

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

1 Brauchtum früher und heute

2 Das Wesen der Naturgeister und ihre Einordnung nach den vier Elementen

2.1 Erdgeister
2.2 Wassergeister
2.3 Luftgeister
2.4 Feuergeister
2.5 Ausschnitte aus Heinrich Heines „Waldeinsamkeit"

3 Positionen zum Entwicklungsgang der Naturgeister

3.l Der Evolutionsweg der Elementarwesen nach Jinarajadasa
3.2 Der Evolutionsweg der Elementarwesen nach Hans Sterneder
3.3 Der Evolutionsweg der Elementarwesen nach Irene Dalichow und gleichzeitige Zusammenfassung ihres Buches

4 Über das Wahrnehmen von Naturgeistern

Schlusswort

Literaturverzeichnis

Anhang:

Naturgeister in Kinder- und Jugendliteratur - einige Beispiele




Einleitung

NATUR - welche Assoziationen verbindet man mit diesem Begriff? Was fällt einem spontan dazu ein? Ich habe meine Gedanken in Form eines Clusters kurz hier wiedergegeben. Es erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Einstimmigkeit herrscht sicherlich über die Behauptung, die Natur sei lebensnotwendig für den Menschen.

Nichtsdestotrotz kapseln wir Menschen (in den Industrienationen) uns heutzutage immer mehr von ihr ab. Kinder, die in Städten aufwachsen, kennen die Tiere ihres Heimatlandes nur noch aus dem Zoo oder gar nur aus den Medien. So behaupten manche Stadtkinder nach einer Umfrage vor etwa zehn Jahren 1), Kühe seien lilafarben. Unser typisches Hausschwein konnten sie kaum beschreiben.

Natur als ein Aspekt im Leben, dem nachgegangen werden kann, verliert immer mehr an Bedeutung. Rund um die Uhr ist man beschäftigt - mit der Schule, mit dem Verein, mit der Ausbildung, dem Beruf, mit der Clique, mit dem Gedanken an die Rentenvorsorge... Ist das Kind früher mit seinen Eltern am Wochenende spazieren gegangen, so füllt diese freie Zeit nun mehr der Fernseher, der Computer und das Internet aus.

In Vergessenheit gerät, dass alles, womit der Mensch sich umgibt, ursprünglich aus der Natur kam: Möbel- und Kleidungsstücke, Baumaterialien, Schreibwerkzeuge und natürlich das „tägliche Brot". Es scheint ihn auch wenig zu bekümmern, dass vor allem das Letztgenannte immer mehr denaturiert wird (bestrahlt, genverändert). Ja sogar der Mensch selbst kam einst aus der Natur, lebte und überlebte jahrtausendelang in ihr. Wie lange würde wohl der heutige Stadtmensch in unseren nun friedlichen deutschen Wäldern (es gibt keine Bären und Wölfe mehr) überleben?

Der Mensch verkümmert heutzutage immer mehr zu einem reinen Verstandesmenschen. - Das hört sich doch gar nicht schlecht an, meinen Sie?! Aber das ist doch nur ein Aspekt „der Natur des Menschen": sein Verstand, sein Geist. In Vergessenheit geraten seine körperlichen und seelischen Bedürfnisse (Bewegung, Gefühle). Träumen ist für den Menschen lebenswichtig. Kindern werden diese Ansprüche noch zugestanden. So soll Grundschulunterricht nach kognitiven (geistigen), affektiven (seelischen) und psycho-motorischen (körperlichen) Gesichtspunkten gestaltet werden. Die weiteren Schulen jedoch legen ihren Hauptwert auf Wissenserwerb, wobei dieses Wissen aufgeteilt in Unterrichtsfächer vermittelt wird. Den Schülern geht der Gesamtzusammenhang („das, was die Welt im Innersten zusammenhält") verloren. Man vermittelt ihnen auch außerhalb der Schule den Eindruck, als Erwachsener gehe es nur noch darum, möglichst schnell sich möglichst viel Wissen anzueignen, um dann möglichst viel Geld zu verdienen, mit dem man sich dann alles kaufen kann. Liebe, Zuneigung, Glück und sinnerfülltes Leben ist nicht so wichtig - es wurde in der Schule ja kaum angesprochen - und außerdem kann man sich davon nichts kaufen!

So wird auf das gegenseitige Miteinander oft keine Rücksicht mehr genommen. Auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers (Schlaf, Ruhe, Entspannung, Vitamine, Ballaststoffe) wird kaum mehr geachtet. Wir leben im Zeitalter des Jetset und des Fast Food. Viele Menschen wundem sich trotzdem noch darüber, mit was für einer Krankheit sie wieder einmal belastet werden! Es gab noch nie so viele verschiedene Krankheiten in der Geschichte des Menschen wie heute (z.B. auf dem Gebiet allergischer Erkrankungen).

In der ganzheitlichen Medizin gelten Krankheitssymptome als ein Zeichen der Natur, als ein Zeichen des Körpers, das dem betreffenden Menschen zeigen will: Passe auf! Hinsichtlich deinem geistigen, seelischen, körperlichen Befinden stimmt etwas nicht. Denkst du falsch? Verdrängst du etwas? Ernährst du dich ungesund? Brauchst du einfach mal wieder etwas Ruhe?...

Dieses Thema kann seitenlang ausgeführt werden. Doch sollte man zum Ausgangspunkt zurückkehren:
Wir sind heute durch Elternhaus, Schule, Massenmedien, durch unsere gesamte Kultur, vor allem durch das klassische Altertum, das Christentum und die modernen Naturwissenschaften, geprägt. Die Reaktion, die aus dieser Kombination hervorgerufen wird, hat uns sogenannte Westler völlig durchdrungen, sosehr, dass viele sich dessen nicht bewusst sind. Sie hat uns in die merkwürdige und bemerkenswerte Situation hineinsteuern lassen, die Natur und damit unsere Lebensbasis zu zerstören.

Der Wert der Natur wird nicht mehr erkannt.
Der Mensch hat sich der Natur entfremdet.

Für Naturvölker, wie es sie heute noch vereinzelt in Australien und an anderen relativ unberührten Stellen der Erde gibt, ist das eine ganz und gar unverständliche Art zu leben. Für sie leben wir wie Selbstmörder.



1 Brauchtum früher und heute

Die Vorfahren unseres Kulturkreises, die Germanen und Kelten, lebten verbunden mit der Natur. Sie glaubten an Reinkarnation2), an die Beseeltheit der Natur, und sie wussten, dass es sinnvoll war, sich mit den Kräften der Natur gut zu stellen. Diese Kräfte sorgten für Wohlbefinden und für das Überleben der Menschen. Das entspricht genau der Botschaft, in der alle Naturvölker früher und heute übereinstimmen:

Respektiere die Natur und sie -wird dir Leben schenken.

Wie sah der Glaube der Kelten und Germanen aus und welche Rolle spielten Naturgeister hierbei?

Wenn wir heute überhaupt etwas über unsere Vorfahren wissen, dann ist unser Blick dadurch getrübt, dass wir sie hauptsächlich durch die Brille der alten Römer und Griechen vorgeführt bekommen. Die Kelten und Germanen waren Völker ohne Schrift. Die Runen, Buchen-Stäbe in bestimmten Formen, angeblich vom Gott Wodan entdeckt, waren Instrumente zum Wahrsagen und Kontaktaufnehmen mit anderen Wirklichkeiten. Erst später wurden sie zu dem, was wir heute unter Buch-Stäben verstehen.

Allgemein von „den Kelten" zu sprechen, ist nicht ganz korrekt. Sie lebten an vielen Orten, in vielen Ländern und Landstrichen des heutigen Europa, und das über lange Zeiträume hinweg (Hauptausbreitung um 400 v. Chr.). In unterschiedlichen Quellen finden sich unterschiedliche Angaben. Außerdem pflegten sie zu wandern. Sie übernahmen Heiligtümer und Kraftplätze aus Kulturen, die vor ihnen existierten, wie die Megalithkultur. Genauso übernahmen sie lokale Götter und Geister. Ihre kultischen Handlungen hatten mit einem Fluss, einem See, einem Berg, einem Stück Wald und den zugehörigen Wesen (=Naturgeister) zu tun. So geht eindeutig aus der keltischen Mythologie der Glaube an Naturgeister hervor, der Glaube an ein universelles geistiges Reich mit verschiedenen Rängen unsichtbarer Bewohner. Die Überlieferung besagt, die keltischen „Sidhe" oder Elfen - damit sind Naturgeister ganz allgemein gemeint - seien entweder in einem düsteren, unterirdischen Reich zu Hause, oder sie leben in einem Land, das paradiesähnliche Züge trägt. Die keltische Überlieferung bezeichnet diesen „Ort der Äpfel" als Avalen oder Tir-nan-og, Land der Sehnsucht des Herzens. Hexen und Zauberer in Schottland sollen von Feen und Elfen in ihren Künsten unterrichtet worden sein3)

Die Götter der Römer und Griechen hingegen waren universeller und „mobiler". DieseVölker des klassischen Altertums hatten kein Verständnis für den lokalen Bezug der Kelten und die Durchdringung von Landschaft und Religion.

Für die Kelten sprach Gott, sprachen die Götter, die Naturwesen, sprach das „Transzendente" nicht außerhalb der natürlichen Umgebung in irgendwelchen „abgehobenen"Zusammenhängen zu den Menschen. Natur und Kosmos waren für sie Bestandteil des unmittelbaren Dialogs zwischen den Menschen und dem Göttlichen.

Die Edda, unter der man gemeinhin zwei altnordische Sammlungen von Sagen, Liedern und Sprüchen versteht, die im 12. und 13. Jh. in Island gesammelt und niedergelegt wurden, vermittelt uns ein etwas genaueres Bild von der germanischen Mythologie. (Germanische Völkerwanderungen um 200 n. Chr.)

- Die Hauptgottheiten der Asen waren Odin/Wodan, Tyr, Thor und Wodans Sohn Baidur. Sie waren die Himmelsgötter. Die Hauptgottheiten der Wanen waren Njörd, Freyr und seine Zwillingsschwester Freya.4)

- Diese Götter und Göttinnen des vorchristlichen Europa stellte man sich als mächtige spirituelle Wesen vor, die mit den Urkräften der Natur, der Erde, dem Himmel, dem Meer, den Bergen, der Sonne, dem Mond, den Winden und dem Donner in Verbindung standen. Die Menschen konnten sich angeblich mit diesen Wesen durch Gebet, Ritual und Opferhandlungen verständigen und sie beeinflussen.

- Zusätzlich wurde die Welt der Germanen von einer Menge anderer göttlicher Wesen belebt. Es gab Riesen, Titanen, Zwerge, Trolle, Gnome und Kobolde, die in Wäldern, Feldern und Bergen hausten, Nymphen und Undinen, die sich in Flüssen und Quellen tummelten, Luftgeister und Elfen in den Wolken und Lüften, sowie Feen. Aufgabe dieser Naturgeister war es, die Pflanzen und Tiere ihrer Umgebung zu beschützen und in ihrem Gedeihen zu unterstützen.

- Eine besonders starke Märchenfigur, die ihren Ursprung in der germanischen Mythologie hat, ist die der Frau Holle. Ihre spezielle Pflanze ist der Holunderbusch. Der Überlieferung zufolge regiert sie über die Zwerge und Elfen. Es heißt, dass der Holunder die Wesen, die auf der Erde leben, vor Übergriffen der unter der Erde lebenden Wesen schützt. Noch heute ist es an vielen Orten in Nordeuropa Brauch, Verstorbene auf Holunderreisig zu betten. In Tirol steckt man auch in unserer Zeit Holunderzweige in ein frisches Grab. Grünen diese Zweige, so soll dies bedeuten, dass es dem Verstorbenen in der anderen Dimension gut geht.

Frau Holle hat mit der Welt der Zwerge und Elfen, der Toten, aber auch mit der Welt der Lebenden zu tun. Für die alten Germanen war der Holunderbusch der Lebensbaum, der den Sippengeist beherbergt. Er half nicht nur denen, die über die Schwelle ins „Hollenreich" gingen, sondern auch denjenigen, die wiederkehrten (Reinkarnation).5)

- Eine große Rolle spielten bei den Kelten ebenfalls die Bäume. Alle Arten von Bäumen waren ihnen heilig, denn jeder Baum hatte für sie eine eigene, besondere Persönlichkeit und Lebenskraft. Ein bestimmter Baum war das privilegierte Wesen, das „eine Brücke zwischen Himmel und Erde schlug". Für die Skandinavier war dies die Esche und für die Kelten die Eiche (Bild oben). Das Wort „Druide" hat die Bedeutung „Eichen-Mann".6)

Bis heute spiegelt sich trotz dominanter "Verchristlichung" unserer Kultur immer wieder die besondere Beziehung zum "heiligen Baum" unserer Vorfahren in Kulturgut wieder. Hier Eichenlaub, zu sehen auf Pfennigstücken aus der Zeit kurz vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland

- Der Glaube an Naturgeister - oder allgemeiner ausgedrückt: der Glaube an Elementarwesen - findet sich überall. So sind zum Beispiel die in vier Klassen unterteilten Schedim der Kabbalisten Elementargeister, desgleichen die Daityas der Brahmanen, die Bhutas und Devas der Inder, die Devs der Perser, die Afriten der Ägypter, die Jowahus afrikanischer Stämme; auch etliche von den Griechen schlechthin als Dämonen bezeichnete Wesen zählen dazu. Wir alle kennen Märchen und Sagen, die vom „kleinen Volk"7) erzählen, das die Wälder und Felder bewohnt, oder von Undinen, Nixen und Nymphen, die das Wasser bevölkern. Erzählungen darüber stammen aus Ägypten, China, Indien, Griechenland, Mexiko, Peru und vor allem aus Skandinavien und den Britischen Inseln. Wirklich jedes Land, jede Kultur hat ihre Märchen und Legenden aus dem Feenreich8), und das Verwunderliche ist: In den meisten dieser Erzählungen wird vom „kleinen Volk" das gleiche berichtet.

Die Zeit der Kelten und Germanen ist vorbei.

Und dennoch macht sich heutzutage ein Verlangen unter uns „Westlern" breit, dieses untergegange ngeglaubte uralte Wissen unserer Vorfahren wieder auferstehen zu lassen. Immer mehr Menschen interessieren sich wieder für Druiden- und Runenmagie; alternative, natürliche Heilmethoden sind auf dem Vormarsch (Edelsteintherapie, Bachblüten); der Kontakt zu Naturgeistern und Engeln wird gehäuft gesucht. So behauptet eine zunehmende Anzahl von Menschen, Naturgeister gesehen zu haben, mit ihnen sogar sprechen zu können.

Wir gehen dieser Aussage nach und erkunden, was jene Menschen unter „Naturgeister" verstehen.



2 Das Wesen der Naturgeister und ihre Einordnung nach den vier Elementen

Die Geister sind nicht verschwunden.
Sie warten in den Steinen, Pflanzen und Tieren darauf,
dass wir Menschen sie entdecken.

(Ureinwohner Australiens)

Es folgt nun eine Beschreibung der Naturgeister, aufgeteilt nach den vier Elementen Erde, Feuer, Wasser, Luft, wie sie ein hellsichtiger Mensch unseres Jahrhunderts, Erhard Bazner, wahrgenommen hat9):

Erdgeister fasst er unter Gnomen zusammen. Feuergeister nennt er Salamander, Wassergeister Nixen und Luftgeister Sylphen.

Allgemein besagt er, dass nahezu alle Naturgeister die Fähigkeit besitzen, Größe und Aussehen willentlich zu verändern. Sie sind in der Lage, in ihrem Element beinahe alles zu tun, der Aufenthalt in einem anderen Element ist aber nur bedingt möglich. Raum und Zeit in unserem Sinne behindern die Naturgeister nicht, daher ist es ihnen möglich, mit lebenden Menschen und mit jenseitigen Wesen zu verkehren. Es existiert für sie keine Schwerkraft und irdische Materie. Trotz ihrer feinstofflichen Konstitution gleichen sie dem Menschen. Sie benötigen die Lebensessenz der Luft, den Duft von Pflanzen, Blüten und Früchten sowie die erdmagnetischen Strömungen für ihre Existenz. Auch vom Menschen fließen ihnen Energien zu in Form von Willensimpulsen, Gefühlswallungen und Gedankenströme. Unbewusst nehmen sie diese Lebenskräfte auf und verarbeiten sie.

Das Geschlecht der Naturgeister ist über die ganze Erde verbreitet. Besonders stark sollen sie sein in Ländern mit hoher Kultur. Am häufigsten vertreten sind die Gnomen, an Zahl etwa jener der Menschen gleich10). Im Verhältnis kommen nach Bazner auf zehn Gnomen sieben Nixen, sechs Sylphen und fünf Salamander.


2.1 Erdgeister11)

Die Gnomen sind uns unter verschiedenen Namen bekannt: Zwerge, Pygmäen, Wichtel- und Heinzelmännchen, Braunies, Trolle und Kobolde. Auch Satyre und Faune schließt bäzner mit ein in diese Kategorie.

Entsprechend ihrer Entwicklung (Intelligenz und Gefühlsrichtung) kann man die Gnomen in Klassen unterteilen. Ausdruck und Bekleidung entsprechen der Klassenzugehörigkeit. Sie ähneln stark dem Menschen. So gibt es schöne Gnomen mit sehr intelligenten Zügen neben einfältigen, mitunter missgestalteten.

Es gibt männliche und weibliche Gnomen. Die männlichen tragen in der Regel einen Vollbart. Ihre Zahl ist um ein Vielfaches größer als die der Gnominnen. Gering nur ist die Zahl der Gnomenkinder. Sie wachsen nicht. Wer als Kind „entstanden" ist, bleibt Kind sein Leben lang. Geschlechtliche Fortpflanzung ist im Reich der Gnomen unbekannt.

Ihre Bekleidung ist zonenbedingt. In kalten Ländern ist sie dichter, in heißen Landstrichen hemdartig. Gerne tragen sie Mützen, lange Beinkleider, ein Wams und oftmals eine Art Schärpe um die Taille. Gnomen, die in Erz- und Kohlebergwerken arbeiten, bevorzugen Lederschurz und Bergmannstracht. Gern ahmen sie auch die Tracht von Rittern oder Ordensangehörigen nach...

Gnomen leben vornehmlich in verkehrsarmen, wenig bewohnten Gegenden, wie z.B. in dichtem Wald, in felsigem Gestein, in zerrissenen wilden Schluchten, in größeren Hügeln und idyllischen Gebirgstälern. Sie halten sich nahe unter der Erdoberfläche auf, aber auch in größeren Tiefen sind sie tätig. Weit über dem Boden, in freier Luft können sie sich nicht aufhalten; sie wirkt auflösend auf sie. Grelles Sonnenlicht lahmt sie. Gegenden mit schlechter Luft und Orte mit boshaften, zanksüchtigen Menschen meiden sie.

bäzner bezeichnet Gnomen als „Energiezentren". Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Entwicklung der Pflanzen und Mineralien zu fördern, deren Gedeihen ihnen anvertraut ist. Zeitig im Frühling wird mit der Überleitung „von ätherisch-elektrischen Schwingungen und Kräften lebenserweckender Triebkraft" begonnen. Neben der eigenen Kraft fügen die Gnomen noch jene der Erde hinzu. Weiter gehört es zu ihrem Aufgabenfeld, Raubtiere durch Erzeugung von Schreckbilder zu verjagen, kranken Tieren Lebenskraft zuzuleiten, blinden oder verirrten den Weg zu weisen. Ihr drittes großes Wirkungsfeld liegt in der Hilfe des Menschen. Sie beschützen ihn vor drohenden Gefahren und Unglücksfällen. Im allerweitesten Sinne betätigen sie sich als unsichtbare Helferkräfte.

Das Gnomenreich wird von einem Kaiser regiert, dem die Gnomenkönige aller Lande unterstehen. Sie alle überragt der Gnomenweltmonarch mit seiner Monarchin an Weisheit, Schönheit und Kraft.

Denken und Tun der Menschen beeinflusst die Gnomen stark. In allem ahmen sie menschliche Gepflogenheiten nach. So haben sie in weiblicher und männlicher Ausführung Lehrpersonen, Beamte, Geistliche, Ärzte, Forscher, Philosophen und Künstler. Schulen und andere Bildungsstätten haben sie eingerichtet. Sie befinden sich unter großen Felsen oder unter schönen architektonischen Gebäuden. Durch Belehrung nehmen sie an Intelligenz zu.

Die klugen Gnomen ahmen den Menschen nach in seinen Vorzügen, die primitiven äffen ihn nach in seinen Schrullen und Schwächen. Niederes Denken, zügellose Leidenschaften, üble Taten verschlechtern den Charakter der unteren Gnomengruppe. Es gibt regelrechte Faulpelzeunter ihnen, die das gedrittelte Tagesmaß, Arbeit, Belehrung, Spiel, nicht beachten.

Dafür sind die besser entwickelten Gnome um so eifriger. Sie besuchen, bevorzugt nachts, Kinos, Theater, Konzerte, Kunstausstellungen, Museen, Kirchen. Die Schwingungen der Besucher, der Künstler und Geistlichen bereiten ihnen hohen Genuss. Sie gestalten diese oft um zu eindrucksvollen ätherischen Gemälden.

Außerordentlichen Spaß bereitet ihnen die tägliche Spielzeit. Fröhlich singend und musizierend kommen sie hervor an die Erdoberfläche, wo sie Reigen und andere Spiele aufführen. Häufiger amüsieren sie sich unter der Erde, unter Felsen, Gärten und Parkanlagen. Sie lieben die Lieder und die Musik der Menschen.

Gnomen sowie die anderen Naturgeister schlafen nicht. „Sie gehören nur einer einzigen Bewusstseinsebene an und vermögen sich nicht, wie der Mensch, der auch auf anderen Ebenen tätig sein kann, in höhere Bewusstseinsbereiche zu erheben, wie es der Mensch im Schlafe tut."

Sie können nach Menschenzeitrechnung mehrere hundert Jahre alt werden.

2.2 Wassergeister12)

Gleich den Gnomen, die die Kräfte des Elements Erde verkörpern, sind die Nixen Ausdruck der Elementarkräfte des Wassers. Man kennt sie auch unter der Bezeichnung Undinen und Nymphen. Meistens haben sie einen jungfräulich-weiblichen Körper", wie Bäzner es nennt. Männliche Wassergeister, wie die Kühleborn, die Nöcks oder Nickelmänner, finden keine Erwähnung.

Gemäß ihrer Intelligenz sind die Nixen ebenfalls unterteilt. Einige gleichen mehr einem Fisch oder anderen Meeresbewohner als dem Menschen. Lieblich, graziös ist die Haltung der fortgeschrittenen Nixen, „edler Ernst paart sich mit sprühender, kindlicher Freude". Bekleidung irgendwelcher Art ist den Nixen fremd.

Das Meer mit seinen endlosen Flächen und Tiefenschichten ist ihre Wohnstätte. Hinzu kommen noch stille Buchten, abgelegene kleine Inseln, Riffe und Bänke. Auf dem Binnenland bevorzugen sie Wald- und Bergsehen in idyllischer Lage, desgleichen Staubecken, Wasserfälle, verborgene Quellen und tiefe, nicht reißende Bäche. Weniger gern halten sie sich auf in seichten Gewässern; in Strömen und Flüssen nur dann, wenn diese nicht durch Säuren und andere ätzende Chemikalien verunreinigt sind. Des weiteren stören sie großer Schiffverkehr und die Nähe von Industrieanlagen.

Oft spielen die Nixen, vor allem die des Ozeans, stundenlang auf den Wellen, hinab tauchend, jauchzend in die Luft schießend. Das Spiel stärkt sie. Übermüdung kennen sie nicht. Wasser und Luft leiten ihnen ständig elektrische Kräfte und andere Energieströme zu. Starke Antriebskräfte empfangen sie ferner von harmonisch gestimmten Menschen. Als sehr störend dagegen empfinden die Nixen egoistische sowie alle anderen niederen Willensstrebungen.

Ortswechsel stimmen die Nixen traurig. Ausnahme mag sein, wenn eine starke Zuneigung zu einem Menschen oder einem anderen Naturwesen sie fortzieht.

Aufgabe der Nixen ist es, allem im Wasser Befindlichen, Pflanzen, Tiere, Mineralien, ätherisch-elektrische Energieströme zuzuführen. Unterrichtet werden sie hierfür von führenden Meeresnixen. Der Unterrichtsstoff umfasst Pflanzen- und Mineralkunde, Chemie, Technik, Fragen der Organisation, der Psychologie und natürlichen Magie.

Selten arbeitet eine Nixe allein. Gewöhnlich sind sie innerhalb ihrer Klasse in Gruppen und Kreise aufgeteilt. Jeder dieser Gemeinschaften obliegen besondere Aufgaben.

Auf Weisung höherer Wesenheiten stehen sie dem Menschen bei. So veranlassen ihre Gedanken, den von seinem Kurs abgeirrten Kapitän, den rechten Weg einzuschlagen. Ihre Schwingungen stärken die auf hoher See Erkrankten. Singend umkreisen sie Sterbende, sie schützend in ihre Aura hüllend. Sie sollen imstande sein, ihren Körper zu verdichten, um Ertrinkende so lange über Wasser zu halten, bis Rettung da ist.

Das, was sie Menschen wie Gnomen ablauschen, wird in ihren Festen dargeboten. Hauptfest des Jahres fällt wie bei den Gnomen in den Monat Februar (Narrenzeit!). Wie alle weiteren Naturgeister feiern sie die Sommersonnenwende, die Frühjahrs- und Herbst-Tagundnachtgleiche und die Wintersonnenwende.

Nixen bringen es nach Bäzners Angaben höchstens auf fünfzig bis siebzig Lebensjahre.

Von einem Herrscher, von Verfassung, staatlichen Einrichtungen und ähnlichem erfahren wir bei den Nixen und übrigen Naturgeistern nichts von Erhard Bäzner. Ebenso keine Erwähnung finden dämonische Aspekte, wie tückische Loreleys oder krallenbewehrte Sirenen („halb zog sie ihn, halb sank er hin").

2.3 Luftgeister13)

In den Sylphen, er nennt sie auch Elfen, sieht Bäzner das Zwischenglied zwischen den niederen Naturgeistern und höheren Wesen. Er schreibt ihnen größere Fähigkeiten als den Gnomen, Nixen und Salamandern zu. Obschon sie keine Individualitäten in unserem Sinne sind, sollen sie dennoch an Intelligenz alle Tiere, selbst manche Menschen, überragen.

Sie werden am menschenähnlichsten und von geradezu idealer Schönheit geschildert. Obzwar geschlechts- und kinderlos wie die Nixen, haben auch sie weibliche Körper. Die schönsten Sylphen, verhältnismäßig am kleinsten, finden sich in Flachlandschaften; größer durchwegs und kraftvoller im Ausdruck sind die der Gebirgsgegenden; am größten und kräftigsten diejenigen, die über dem Meere dahinschweben, nur sind deren Gesichtszüge nicht gar so anmutig.

Sylphen vermögen ihren Körper erheblich zu verlängern oder bis zur Winzigkeit einer Elfe zu verkürzen. Bekleidet erscheinen sie mit nicht mehr als einem durchsichtigen Schleier. Seine Farbe richtet sich nach Klasse und Gegend.

Obzwar die Luft ihr Element ist, sind sie befähigt, sich auch in einem anderen Element zu betätigen. Während des Tages befinden sie sich in der Erde, mit Vorliebe unter Felsengebirgen, Bergseen, Strömen, Flüssen, unter Meeresdünen, dichten Wäldern, schönen Garten- und Parkanlagen. Seltener kommen sie tagsüber an die Oberfläche und dann meist nur zur Frühlingszeit, wo sie fernab gelegene Waldlichtungen aufsuchen. Nachts dagegen bevölkern sie Gebirgstäler, Wälder, Wiesen, Haine, Blumenanlagen. Geleitet von ihrer Führerin drehen sie ihren herrlichen Reigen, begleitet von mehrstimmigen, zauberhaften Gesang.

Auch unter der Erde spielen sie gerne. Manches ihrer Spiele ist Kindern abgelauscht, deren Nähe sie lieben. „Ihre Spiele erzeugen in der ganzen Umgebung eine lichte Sphäre und lösen stärkendeStrömungen und freudige Schwingungen aus", so Bäzner.

Schlachthäuser, Gefängnisse, Kneipen, wie überhaupt Orte, wo rohe, begierdenhafte Menschen verkehren, fliehen sie.

Sylphen sind nicht so sesshaft wie Gnomen oder Nixen. Ihre Neigung zu Mensch und Tier bestimmt sie, zuweilen ihren Aufenthaltsort zu wechseln.

Gleich Gnomen und Nixen werden sie unterrichtet in Pflanzenkunde, Chemie, Psychologie, ebenso wie sie Tieren und Menschen beizustehen haben; dies alles jedoch viel umfassender, um vieles an Wissen reicher. „Nicht größer als ein Schmetterling, als winzig zierliches Elflein, streicheln sie liebevoll die Blütenknospe und hauchen sie an, wodurch die Energieströme von der Wurzel her in stärkere Wellenbewegungen versetzt werden, so dass diese in Ästen, Zweigen, Blättern und Blüten lebhafter kreisen, wobei sich ein Sprühregen von Lichtfunken aus dem Blütenkelch ergießt."

Höhere Wesen leiten sie dabei. Niedere Wesen weichen vor den Sylphen zurück, da sie Gefahr laufen, sich in deren „hohen lichtvollen Schwingungen" aufzulösen.

Besonders um die Kinder sorgen sich die Sylphen. Sie sind deren wahre Schutzengel in unzähligen Fällen. Werdende Mütter schirmen sie gegen schlechte Einflüsse ab. Leidende trösten sie durch „reine und beruhigende Schwingungen", sie erwecken in ihnen neues Hoffen, spenden ihnen Lebenskraft und Lebensfreude. Kinder und Erwachsene belehren sie, indem sie sich mit ihnen im Schlafe verbinden. So mancher schöne oder zielweisende Traum hat eine Sylphe als Ursache, nicht minder manche gelöste Schulaufgabe oder ein geglückter Vers. Des weiteren beschützen sie, was der Menschheitsevolution dient, so Veranstaltungen hochgeistigen Charakters, Darbietungen aller Art aus Wissenschaft und Kunst.

Zu den von der Natur festgelegten Zeiten feiern die Sylphen ihre Feste, ahmen aber auch die Festlichkeiten und sonstigen Gebräuche ihnen nahe stehender Menschen nach.

Das Durchschnittsalter der Sylphen schwankt zwischen fünfzig und siebzig Jahren.

Für bäzner sind die Sylphen Symbol der „Reinheit, Schönheit, Güte und Liebe, des seligen Friedens", eine Vereinigung von Wesen, „die von Harmonie und Glückseligkeit erfüllt sind".

Nichts also von einem höchst grimmigen und heftigen Charakter, den andere Autoren den Luftgeistern nachsagen. Aber es werden uns auch die Gnomen und Nixen in vielem anders und keineswegs so harmlos geschildert. Ein deutliches Zeichen wohl, dass es noch mancherlei andere Gattungen von Elementarwesen gibt, auf die bäzner nicht eingeht.14)

2.4 Feuergeister15)

In den Feuergeistern, den Salamandern, Vulkani oder Druden, tritt uns bei bäzner nun doch das „teuflische" Element der Naturgeister entgegen.

Obzwar auch geschlechtslos, haben die Salamander einen männlichen Körper. Die oberste Klasse weist verschiedentlich weibliche Feuergeister auf, Kinder jedoch nicht.

„Klein der nach oben zugespitzte Kopf, bedeckt mit rotbraunen, borstigen Haaren, niedrig die fliehende Stirn; aus den schräg stehenden, giftgrünen Schlitzaugen schießen zinnoberrote Strahlen. Starr der Blick und immer erregt; grimmig verzerrt das überbreite Maul. Die lange, stark gebogene Nase, die kleinen anliegenden Ohren, der dünne Hals, der kurze gelbbraune Spitzbart vervollständigen das infernalische Bild. Asymmetrisch der ganze mit spitzen, ziegelroten, borstenartigen Haaren übersäte Körper. An Länge übertrifft der Oberleib mit der breiten, kräftigen Brust die dicken, unförmigen Beine. Die dünnen Arme reichen bis zu dem Boden, die Finger enden in spitzen Krallen." So beschreibt bäzner das Aussehen der Salamander. Hinzu tritt der unstillbare Trieb, jede Eigenart der Tiere und Menschen nachzuahmen.

Im allgemeinen sind die weiblichen Feuergeister nicht nur schöner im Wuchs, ansprechender sind auch die hellere Hautfarbe, das rote, Schulter und Rücken umhüllende Kopfhaar sowie die menschenähnlichen Arme. Sie tragen ein hemdartiges, blaues Kleid. Bekleidet sind von den männlichen Feuergeistern lediglich die intelligentesten unter ihnen, deren ganze Gestalt ein purpurroter Mantel umschließt.

Allezeit unstet wechseln sie oft ihren Wohnsitz, an dem sie nicht hängen. Wo Flammen züngeln, danach zieht es sie. Dauernden Aufenthalt nehmen sie in noch tätigen Kratern.

Ausgelassen gebärden sie sich bei großen Explosionen. Ständig gebückt reiten sie auf den hochschießenden Flammengarben, fanatisch beseelt, das Feuer noch mehr auszudehnen. Das Böse im Menschen peitscht sie zu immer größeren Bosheiten, wofür der Mensch, bumeranggleich, die Zeche zu bezahlen hat. Den Unvorsichtigen, Überregten verleiten sie zu Fehlhandlungen, um Brände zu stiften, Explosionen zu verursachen. Pyromanen verführen sie, Brände zu legen. Schreiend umjubeln sie dann solche Feuerteufel und hetzen sie von einer Untat zur anderen.

Fremd ist den Salamandern jede Beziehung zu anderen Naturgeistern, zu Mineralien, Pflanzen und Tieren. Die Materie behindert sie nicht, ebensowenig Natureinflüsse. Wasser allerdings meiden sie ängstlich, denn es würde sie auflösen.

Nur der Umgang mit fortgeschrittenen Menschen kann sie - die weder Belehrung noch Feste kennen - in ihrer Entwicklung weiter bringen. In dem Maße, wie sich der Mensch vervollkommnet, veredelt sich auch der Salamander. Mit der Zeit ist er sogar bestrebt, seinen menschlichen Hausgenossen beizustehen. Große Zuneigung zu einem Menschen führt den Salamander, zumeist die weiblichen, zu höchstmöglicher Stufe seiner „Veredlung als Feuergeist".

Auf das Alter wird nicht eingegangen.

Soweit die Ausführungen des Hellsichtigen Erhard Bäzners.

An dieser Stelle könnten nun weitere Bescdhreibungen von Naturgeistern aufgeführt werden. So weiß Nancy Arrowsmith in ihrem Buch „Die Welt der Naturgeister" noch zu berichten von: Hämmerlingen, Irrwischen, Kielkröpfen, Fänkenmännleins, Moosweibchen und Waldväter; sowie von Naturgeistern mit den seltsamen Namen Pixies, Hobgoblins, Norggen, Erdluitle und Wind-Follettis.

Auch gibt es in der Literatur viele anschauliche Beispielserzählungen von Begegnungen zwischen Mensch und Naturgeist, die verdeutlichend zitiert werden könnten.

Stellvertretend für all das:

2.5 Ausschnitte aus Heinrich Heines „Waldeinsamkeit"16)

































































































In Estland kommt den Naturgeistern eine noch stärkere Bedeutung zu als gemeinhin in Mitteleuropa: Am nationalen Feiertag zur "Johannisnacht" (Johanninacht) tanzt man auch dort um das Feuer und ehrt die Natur. Ob mancher bei so gut gestimmten Naturgeistern dann später vielleicht irgendwann auf die im Gedicht ewähnte "unsichtbar machende Wurzel" stößt?

Im Wald, im Wald! Da könnt ich führen
Ein freies Leben mit Geistern und Tieren;
Feen und Hochwild von stolzem Geweih,
Sie nahten sich mir ganz ohne Scheu.

Sie nahten sich mir ganz ohne Zagnis,
Sie wußten, das sei kein schreckliches Wagnis;
Daß ich kein Jäger, wußte das Reh,
Daß ich kein Vernunftmensch, wußte die Fee.

Von Feenbegünstigung plaudern nur Toren -
Doch wie die übrigen Honoratioren
Des Waldes mir huldreich gewesen, fürwahr
Ich darf es bekennen offenbar.

Wie haben mich lieblich die Elfen umflattert!
Ein luftiges Völkchen! Das plaudert und schnattert!
Ein bißchen stechend ist der Blick,
Verheißend ein süßes, doch tödliches Glück.

Ergötzten mich mit Maitanz und Maispiel,
Erzählten mir Hofgeschichten, zum Beispiel:
Die skandalöse Chronika
Der Königin Titania.

Saß ich am Bache, so tauchten und sprangen
Hervor aus der Flut, mit ihrem langen
Silberschleier und flatterndem Haar,
Die Wasserbacchanten, die Nixenschar.

Sie schlugen die Zither, sie spielten auf Geigen,
Das war der famose Nixenreigen;
Die Posituren, die Melodei,
War klingende, springende Raserei.

Jedoch zuzeiten waren sie minder
Tobsüchtig gelaunt, die schönen Kinder;
Zu meinen Füßen lagerten sie,
Das Köpfchen gestützt auf meinem Knie.

Trällerten, trillerten welsche Romanzen,
Zum Beispiel das Lied von den drei Pomeranzen,
Sangen auch wohl ein Lobgedicht
Auf mich und mein nobles Menschengesicht.
Sie unterbrachen manchmal das Gesinge
Lautlachend, und fingen bedenkliche Dinge,
Zum Beispiel: „Sag uns zu welchem Behuf
Der liebe Gott den Menschen schuf?

Hat eine unsterbliche Seele ein jeder
Von euch? Ist diese Seele von Leder
Oder von steifer Leinwand? Warum
Sind eure Leute meistens so dumm?

Was ich zur Antwort gab, verhehle
Ich hier, doch meine unsterbliche Seele,
Glaubt mirs, ward nie davon verletzt,
Was eine kleine Nixe geschwätzt.

Anmutig und schalkhaft sind Nixen und Elfen;
Nicht so die Erdgeister, sie dienen und helfen
Treuherzig den Menschen. Ich liebte zumeist
Die, welche man Wichtelmännchen heißt.

Sie tragen Rotmäntelchen, lang und bauschig,
Die Miene ist ehrlich, doch bang und lauschig;
Ich ließ nicht merken, daß ich entdeckt,
Warum sie so ängstlich die Füße versteckt.

Sie haben nämlich Entenfüße
Und bilden sich ein, daß niemand es wisse.
Das ist eine tiefgeheime Wund,
Worüber ich nimmermehr spötteln kunnt.

Ach Himmel! wir alle, gleich jenen Zwergen,
Wir haben ja alle etwas zu verbergen;
Kein Christenmensch, wähnen wir, hätte
entdeckt,
Wo unser Entenfüßchen steckt.

Niemals verkehrt ich mit Salamandern,
Und über ihr Treiben erfuhr ich von andern
Waldgeistern sehr wenig. Sie huschten mir scheu
Des Nachts wie leuchtende Schatten vorbei.

Sind spindeldürre, von Kindeslänge,
Höschen und Wämschen anliegend enge,
Von Scharlachfarbe, goldgestickt;
Das Antlitz kränklich, vergilbt und bedrückt.

Daß sie im Feuer nicht verbrennen,
Ist freilich ein Kunststuck, ich will es bekennen;
Jedoch der unentzündbare Wicht,
Ein wahrer Feuergeist ist er nicht.

Die klügsten Waldgeister sind die Alräunchen,
Langbärtige Männlein mit kurzen Beinchen,
Ein fingerlanges Greisengeschlecht;
Woher sie stammen, man weiß es nicht recht.

Sie lehrten mir kleine Hexereien,
Feuer besprechen, Vögel beschreien,
Auch pflücken in der Johannisnacht
Das Kräutlein, das unsichtbar macht.

Sie lehrten mich Sterne und Zeichen deuten,
Sattellos auf dem Winde reiten,
Auch Runensprüche, womit man ruft
Die Toten hervor aus ihrer Gruft.

Sie haben mir auch den Pfiff gelehrt,
Wie man den Vogel Specht betört
Und ihm die Springwurz abgewinnt,
Die anzeigt, wo Schätze verborgen sind.

Die Worte, die man beim Schätzegraben
Hinmurmelt, lehrten sie mich, sie haben
Mir alles expliziert - umsunst!
Hab nie begriffen die Schatzgräberkunst.

0 schöne Zeit! wo voller Geigen
Der Himmel hing, wo Elfenreigen
Und Nixentanz und Koboldscherz
Umgaukelt mein märchentrunkenes Herz!

0 schöne Zeit! wo sich zu grünen
Triumphespforten zu wölben schienen
Die Bäume des Waldes - ich ging einher,
Bekränzt, als ob ich der Sieger war!





Was sagen maßgebende Autoren zum Evolutionsweg von Naturgeistern? Passen diese Wesen überhaupt in unser heutiges Weltbild?



3 Positionen zum Entwicklungsgang der Naturgeister

Wie diese Erde nicht alle Bildungen erschöpfen kann,
und wie es außer ihr Feen, Erdgeister, Dämonen
geben muß: so gibt es auch Kräfte, die unser Geist
nur in sich ahnen, obwohl an Körpern nicht finden kann.

Nichts Erschöpfendes wird uns darüber berichtet, nichts Einheitliches. Rechtzugeben ist wohl der Behauptung, das Wissen um die Elementargeister gehöre zum Wissen der Mysterien, sei also letzten Grundes Geheimwissen.

Zum besseren Verständnis jedoch führt Karl Spiesberger in seinem Buch etwas von dem in letzter Zeit nicht mehr so „geheimen Wissen"17) auf:

Außer unserer wahrnehmbaren Welt existieren noch andere Welten. Als nächster Daseinsplan folgt dem physischen der astrale, Kama Loka, auch Welt des astralen Lichts genannt. Darüber der Mentalplan oder die Devachanebene. Darüber hinaus beginnen die rein göttlichen Sphären. Für unsere Untersuchung kommen vorwiegend die beiden erstgenannten Dimensionen in Betracht. (...) Unsere materielle Welt ist nicht bloß zusammengesetzt aus Festem, Flüssigem und Gasförmigem, hinzu tritt noch das, was man strahlende Materie nennt, die Ätherwelt18) des Geheimwissenschaftlers. (...) Diese Ätherwelt ist es, die uns neben der Astralwelt im Zusammenhang mit den Elementargeistern vornehmlich interessiert.19)

3.1 Der Evolutionsweg der Elementarwesen nach Jinarajadasa20)

Fußend auf altindischem Weisheitsgut geht der indische Theosoph und Okkultist Curuppumulagge jinarajadasa (1875-1953) aus vom Leben, hinter dem noch Höheres steht: das universale Bewusstsein.

Die Lebenswoge, vom Schöpfer ausgesandt - der Theosoph spricht vom Logos unseres Weltsystems -, ergießt sich in alle Formen des Seins. Mehrere Strömungen soll es geben, basierend auf dem kosmischen „Gesetz der Reinkarnation". jinarajadasa führt zwei Strömungen auf: Den Strom, der in seiner letzten Entfaltung in der Menschheit gipfelt, und den Parallelstrom, der in den Naturgeistern seinen Abschluss findet. Beide Entwicklungsströme münden ein in die Deva- oder Engelhierarchie.

Über den Verlauf des Lebensstromes, dem wir angehören, schreibt er:
„In dem sich entwickelndem Leben sind Stufen erkennbar. Zunächst baut es Formen in überphysischen Stoffen, und wir nennen es dann 'Elementarleben'. Mit den Erfahrungen seiner Vergangenheit 'beseelt' es dann Verbindungen chemischer Elemente und wird zur Mineralgruppenseele. Darauf baut es Protoplasma, beseelt Pflanzenformen und zu einer späteren Zeit Tierformen. Erst dann haben wir die nächste Stufe als Mensch. Das Leben bildet nun Einzelwesen, die denken und lieben können. (...)

Aus demselben Mineralleben zweigt sich das Leben nach einer anderen Richtung ab, stufenweise durch die Formen von Pflanzen und Tieren emporsteigend, gelangt es dann über die Formen von 'Naturgeistern' auf die Stufe der Engel oder Devas."So nimmt diese Engel-Entwicklung genauso wie die des Menschen ihren Anfang beim Mineral, setzt sich ebenfalls fort über Pflanze und Tier, geht dann aber von da nicht in das Reich der Menschen über, sondern in das Reich der Naturgeister, wo wir teils ätherische, teils astrale Körper vorfinden.

Die Naturgeister stehen zu den Devas, nach jinarajadasa, in einem ähnlichen Verhältnis wie etwa unsere Lieblingshaustiere zu uns. Diese Naturwesen sind, obgleich die höheren Klassen großen Verstand besitzen, doch noch keine Einzelwesen, sie sind noch Teil einer Gruppenseele. Erst durch die Hingabe an einzelne Devas wird der Naturgeist zu einem selbstständigen Wesen und bleibenden Ich.

3.2 Der Evolutionsweg der Elementarwesen nach Hans Sterneder

Voll der zartesten Poesie ist die Schilderung, die uns der esoterische Schriftsteller und Dichter Hans Sterneder (1889-1981) in seinem Roman „Der Wunderapostel"21) vom Evolutionsgang der Naturwesen schildert.

Auch sterneder sieht in den Naturgeistern die „personifizierte Seele ihres Elementes". Wiederum fängt es mit der Weltenwanderung des göttlichen Lebensfunkens an, der schließlich im Mineral eine vorläufige Heimatstätte findet. Er ist nun Teil einer Steingruppenseele, die dem Mineral die Kraft zu wachsen verleiht. Jede Gruppenseele ist einem geistigen Prinzip Untertan, dem Gruppengeist.

In den zur höchsten Entwicklung gebrachten Kristallen vollzieht sich „das hohe und heilige Mysterium der Überwindung der Materie, der Entfesselung des göttlichen Funkens aus den Banden des Stoffes", wie Sterneder es bezeichnet. „Diese freigewordene Seele nimmt, wie alle Astralformen, menschenähnliche Form an und wird von den Wissenden Berggeist genannt." (Bild: so etwa stellten sich die Menschen im Riesengebirge den Berggeist Rübezahl personifiziert vor.) Sein irdischer Körper bleibt der Stein, er kann ihn aber verlassen wie das Baumwesen den Baum. Er nimmt immer wieder Kontakt zu der Gruppenseele auf, um seine neugewonnenen Erfahrungen einzubringen.

Geraume Zeit später kommt für ihn die Stunde, ins Pflanzenreich überzugehen. Hier wird er nun wieder Teil von der Gruppenseele, die in der Pflanzengattung weilt, in der er aufgegangen ist.

Nun geschieht das Gleiche wie bereits im Mineralreich. In einem auserwählten Exemplar wird die Gesamtseele in eine starke, bewusste Individualseele gewandelt. Aus dieser Pflanze entspringt dann eine Elfe, die wiederum ihre Erkenntnisse ihrem einst entsprungenen Reich weitergibt.

Auch sie muss eines Tages wieder ihre Ichheit aufgeben und übergehen zur nächsten Stufe - ins Tierreich. Sie wird nun Teil der Gruppenseele einer Tiergattung, „glühend vielleicht im Leben eines schillernden Käfers oder eines bunten Waldvogels".

So kann die Entwicklung der Naturgeister nach sterneder folgendermaßen umschrieben werden: Eingehen in das nächsthöhere Naturreich - Rückkehr in das vorherige und Auswerten der gemachten Erfahrungen - Aufsteigen in das übergeordnete Reich und gänzliches Untergehen in diesem.

Die Rede ist noch von Baumgeistern, Zwergen und Faunen. Leider lässt sterneder nichts verlauten über den weiteren Verlauf sowie die Evolutionswege der übrigen Naturgeister. Nur soviel erfahren wir: Nixen seien schon aus dichterem Stoffe als die Gnomen, so groß wie Menschen und von bezaubernder Schönheit. Riesengroß lässt er die Sylphen sein, Schöpfer der bizarren Wolkenwunder.

3.3 Der Evolutionsweg der Elementarwesen nach Irene Dalichow und gleichzeitige Zusammenfassung ihres Buches

Irene Dalichow unterscheidet in ihrem Buch „Naturgeister" zwischen Elementarwesen und Naturgeist. „Elementarwesen haben die Sprossen der Evolutionsleiter noch nicht bestiegen."22) Nach ihr sind Pflanzengeister das Produkt von Gedankenkräften von Engelwesen, welche der Gruppenseele der kleinen Pflanzengeister vorstehen. Haben die kleinen Wesen ihre Arbeit geleistet, lösen sie sich wieder auf und kehren in die Äthersubstanz zurück.

Die eigentlichen Naturgeister, die den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde zugeordnet sind, werden von ihrer zugehörigen Gruppenseele ermuntert und gelenkt, „um Stufe für Stufe in immer höhere Lebensformen emporzusteigen".

Die gängigsten Bezeichnungen für die Feuergeister lauten Vulkani oder Salamander, für die Wassergeister Undinen, Nymphen und Nixen, für die Luftgeister Sylphen und Elfen, für die Erdgeister Gnome und Zwerge.

Feen stellen eine gesonderte Kategorie dar. Sie können mit allen vier Elementen in Verbindung stehen, wohingegen die anderen Naturgeister auf ihr zugehöriges Element beschränkt sind.

Aufgabe der Pflanzengeister ist, sich um die ihnen „zugewiesenen" Pflanzen zu kümmern und ihnen beim Wachstum zu helfen. Aufgabe der Naturgeister ist. Pflanzen, Tiere, Menschen sowie die Natur und die gesamte Erde in vielfältiger Weise zu unterstützen. Ihre Arbeit kann sich wesentlich konstruktiver und effektiver auswirken, wenn sie von Menschen mitgetragen wird. Die gärtnerische, künstlerische, kommunikative, wissenschaftliche Arbeit von Menschen kann durch die Unterstützung der Geister wesentlich fruchtbarer werden.

Pflanzengeister haben direkt mit den Pflanzen, Naturgeister direkt mit den Landstrichen zu tun, die sie bewohnen. Dennoch können sie beispielsweise blitzschnell große Distanzen überwinden oder ihre eigene Größe willkürlich verändern.

Zwischen Engeln und Naturgeistern besteht eine enge Verwandtschaft. Naturgeister sind so etwas wie kleine Engel, die sich mit der Zeit weiter und höher entwickeln können. Als Engelwesen spielen sie dann eine wichtige Rolle im Menschenreich.

Pflanzengeister und Naturgeister leben in einer parallelen, feinstofflichen Welt (Äther- und Astralwelt), die unserer menschlichen Wahrnehmung normalerweise nicht zugänglich ist. In einem veränderten Bewusstseinszustand ist es möglich, sie zu sehen, sie zu hören oder auf andere Weise ihre Gegenwart wahrzunehmen.

Es ist absolut nicht notwendig, Natur- oder Pflanzengeister visuell wahrzunehmen. Auch ohne sie zu sehen, kann man mit ihnen intensiven Kontakt haben, von ihnen wichtige Informationen erhalten. Menschen, die fähig sind, sie zu sehen, „ziehen ihnen die Kleider an". Das heißt, sie projizieren aus ihrer eigenen Vorstellungswelt heraus, wie diese Wesen aussehen. Das heißt aber nicht, dass sie die Erfahrung selbst projizieren oder erfinden. Ein „nacktes" Naturwesen könnte aussehen wie ein Energiewirbel oder wie ein bewegliches, beseeltes Licht.

Auf die beiden letztgenannten Äußerungen wird noch eingegangen.

Mögen die Theorien in verschiedenen Punkten auseinander gehen, in einem stimmen sie überein: Die Naturgeister unterliegen einem eigenen Evolutionsprozess, unabhängig von dem des Menschen. Sie treten, wenngleich nicht leicht zu überschauen, in das Sein, sterben auf ihrem Daseinsplan, gehen über in einen anderen, treten abermals in Erscheinung und so fort, Stufe um Stufe an Reife gewinnend.



4 Über das Wahrnehmen von Naturgeistern

Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeifen,
durch die er Erkenntnisse über höhere Welten erlangen kann.

(Rudolf Steiner)

Irene Dalichow hat es bereits angesprochen: Das Wahrnehmen von Naturgeistern benötigt einen veränderten Bewusstseinszustand des Menschen. Begegnungen mit Elementarwesen aller Art finden auf einem anderen Daseinsplan statt, in einer Dimension mit anderen Gesetzen. Unsere herkömmlichen Sinne reichen hierfür nicht aus.

Doch sei die Fähigkeit, diese neuen Sinne auszubilden, in jedem Menschen vorhanden.23) Zu unseren fünf herkömmlichen Sinnen - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen - treten dann die entsprechenden erweiterten Sinne: Hellsehen, Hellhören, Hellriechen, Hellschmecken, Hellfühlen.

So können hellfühlende Menschen z.B. Farben fühlen. Jede Farbe hat ihre eigene Schwingung. Diese kann allein durch Tasten unterschieden werden. Hellhörende Menschen haben eine breiteres Schallwahrnehmungsspektrum. Um bei dem Beispiel zu bleiben: Jede Farbe hat ihren eigenen Klang, ja sogar ihren eigenen Geruch. Hellsehende Menschen sehen die Farben intensiver. Für sie erscheint die ganze Welt strahlender. Jedes Lebewesen hat seine eigene farbige Ausstrahlung. Diesen feinstofflichen Körper können die Hellsichtigen als Aura wahrnehmen.

dalichow erläutert24): „Man kann hellsichtig oder hellsehend sein auf der untersten Astralwelt, der Sphäre unmittelbar jenseits der materiellen Ebene, oder man kann kosmisches Bewusstsein erlangen. Zwischen diesen beiden Graden gibt es viele Abstufungen.
Hellsichtigkeit bedeutet nicht nur das Erschauen von jenseitigen Wesen und Formen, sondern umfasst auch klares Erkennen der Wahrheit oder zum Beispiel klares Erkennen des Lebens auf dieser Erde in der Zukunft, eine Vision, was sein könnte, wenn alle Menschen aus einem liebenden Herzen heraus handeln würden."

Genauso finden sich Abstufungen in den anderen „hellen" Sinnen. Bei einem bewussten Menschen können diese Sinne unterschiedlich ausgeprägt sein. So gibt es Menschen, die Naturgeister nicht sehen, dafür aber hören oder ihre Empfindungen fühlen können.

Wieso sich die Seele eines Steines, eines Baumes, eines Gnoms, einer Nixe oder Sylphe in menschlicher Sprache kundzugeben vermag, erklärt Spiesberger folgendermaßen25) : „Das Unbewusste in uns versteht die Sprache der Elementarwesen, weiß deren Projektionen, die sie uns zusenden, umzudeuten in die dem Verstande begreifliche Formulierung; wobei es sich wohl um Ideenbilder, um eine Art Bilderschrift oder -spräche handeln dürfte, um die Vokabeln einer archaischen Ursprache, eigen zutiefst allen Wesen, allen Bewusstseinsformen der Natur."

Mit dem Sehen soll es sich ähnlich verhalten. Die Schwingungen, die ein Naturgeist aussendet, erzeugen beim Menschen, je nach Vorstellungswelt, ein Bild des Wesens. erhard bäzners Beschreibungen über das Aussehen von Naturgeistem entsprangen demnach aus eigenen Projektionen. So könnten die in letzter Zeit immer häufiger auftretenden Sichtungen von außerirdischen Wesen erklärt werden: Der unter „Star Wars" und „Star Trek" aufgewachsene heutige Mensch hat in Wirklichkeit ein Naturwesen wahrgenommen.

Jeder Autor betonte mehrmals in seinem Werk26), dass Kinder diese Fähigkeiten, Äther- und Astralwesen wahrzunehmen, noch haben. Durch die Sozialisation, durch das Unverständnis der Erziehenden, verkümmert jedoch diese Sensitivität oder sie wird aberzogen.

Zur Sensibilisierung für Naturgeister, zur Weiterentwicklung der Sinne empfiehlt Irene Dauchow, kurz angedeutet, folgendes:

• Mit der Natur in Kontakt treten: sich sensibilisieren für die leisen und feinen Energien in der Natur; Spaziergänge; bewusstes Öffnen der Sinne;

• Räuchern: Düfte von Kräutern auf sich wirken lassen;

• Meditation: Aufgehen im Hier und Jetzt; Verstand, Gefühle und Körper zur Ruhe kommen lassen;

• In die Stille gehen: jeden Tag Zeit der Stille einrichten; bewusst wahrnehmen;

• Träumen: eigene Träume festhalten und erforschen; Phantasiereisen;

• „Nimm die Brille ab und sieh": öfters Brille weglassen; Augentraining; schwächere Brille aufsetzen, sich wieder zur normalen Sehschärfe trainieren; sich seines „dritten Auges" bewusst werden.



Schlusswort

Wie jeder bei einer Recherche in bezug auf Naturgeister feststellen kann, gibt es zu diesem Thema unterschiedliche und widersprüchliche Auffassungen und Ansätze. Im Grunde findet man bei jedem Autor nur kleine Steine stammend aus einem großen Mosaik.

Viele Dinge werden dem rationell naturwissenschaftlich denkenden Menschen aufstoßen: Ansprache haltende Gnomenführer, musizierende Nixen, Reigen tanzende Sylphen. Sind die hier zitierten Autoren allesamt Lügner oder Narren? Fantasiebegabte Märchenerzähler? Oder mangelt es uns an den Sinnen, zu schauen, zu hören, was hinter der plumpen Wirklichkeit sich abspielt?

Karl Spiesberger beschließt sein Buch folgendermaßen:

„Damit wäre unser Ausflug in die Märchenwelt der Feen und Zwerge beendet, ohne freilich das schier unabsehbare Gebiet bis in den letzten Winkel durchstreift zu haben. Ein dicker Lexikonband reichte kaum, die Fülle wundersamer Begebenheiten aufzunehmen. Überlassen jedem bleibe es daher, weiter danach zu schürfen, weiter danach zu forschen, ihm überlassen auch die Frage:
Träumen die Menschen von Geschöpfen,
die Gott zu erschaffen vergessen hat -
oder sind wir - denen derlei Bilder fremd -
Blinde unter den wenigen Sehenden?"

Ich möchte diese Hausarbeit etwas provokanter zum Abschluss bringen:

Lieber heutiger Mensch, bevor du all dies belächelst oder gar verspottest, mache dich erst kundig darüber. Auffallend ist nämlich, dass diese Menschen, die behaupten Naturgeister auf irgendeine Art und Weise wahrnehmen zu können, sich durch ihren besonderen Bezug zur Natur auszeichnen. Also, bevor du lautstark diese Menschen als „Spinner" bezeichnest und die Existenz von Naturgeistern als „ völliger Quatsch" abtust, lerne erst einmal wieder eine Buche von einer Linde zu unterscheiden; lerne erst einmal wieder den Wald zu riechen, die Vögel zu hören und Quellwasser zu schmecken; öffne deine Augen und schau dir die Natur genau an. Mache dir die Natur wieder vertraut; erkenne, welchen Wert sie für uns Menschen hat.
Erst dann darfst du dir ein Urteil bilden.




Literaturverzeichnis


Dalichow, Irene:
Naturgeister. Mittler zwischen Erde und Mensch. München 1997

Jinarajadasa, Curuppumulagge:
Die okkulte Entwicklung der Menschheit. Paris 1947


Miers,Horst E.:
Lexikon des Geheimwissens. München 1993


Monroe, Douglas:
Merlyns Lehren. 21 Lektionen in praktischer Druidenmagie. Freiburg im Breisgau 21996


Spiesberger, Karl:
Naturgeister. Wie Seher sie schauen - wie Magier sie rufen. Märchengestalten oder beseelte Naturkräfte? Zweite, stark erweiterte Auflage Berlin 1978


Sterneder, Hans:
Der Wunderapostel. Ein Einweihungsroman. Freiburg im Br. 51995


Wilz, Gregor:
Die vegetarische Rohkost. Heilnahrung für Körper, Seele und Geist. München 1993



Naturgeister in Kinder- und Jugendliteratur - einige Beispiele


Bücher ab dem Kindesalter:

Triller im Truseltal ( im Seminar besprochen)
von Gudrun Pausewang und Inge Steineke
Stuttgart: Thienemann 1989
Naturgeister: Faune, Nymphen, Pan (Gott der Hirten und Jäger; gr. Mythologie)
Bemerkung: es tritt deutlich hervor: die Naturgeister beschützen ihre Heimstätte


Die Zwerge im Schweckhäuserberge und andere Sagen aus ganz Deutschland von Wichtein, Kobolden & Co.
von Klaus W. Hoffmann und Rosemarie Künzler-Behncke
illustriert von Franz Graf von Pocci
Würzburg: Echter 1994, 88 S.
Inhalt: Zwergensagen aus den deutschen Bundesländern wurden hier gesammelt, neu und kindgerecht nacherzählt.
Es sind die Geschichten von hilfreichen, gewitzten, geisterhaften Gestalten.
Illustration: schwarz-weiß und spärlich; altertümliche Zeichnungen, aus graph. Werk von Pocci herausgesucht Sprache: entspricht der typischen Märchensprache
Naturgeister: Wichtein, Zwerge, Kobolde, Moosweiblein, Heinzelmännchen; mit Namen wie Querxe, Rotmäntele, Tümmeldink, Niß Puk, Poppele
Bemerkung: das Buch ist für Kinder wohl zum Vorlesen gedacht


So ist es im Lande der Zwerge
herausgegeben von Regine Stigloher
illustriert von Maria Wissmann
Stuttgart: Thienemann 1987, 128 S.



Inhalt: Das Buch enthält neben Zwergenmärchen von Ludwig Bechstein und den Gebrüder Grimm (1., 2. v.l.) Volksreime, Lieder, Gedichte und Balladen über das kleine Volk. Ebenfalls mit einem Beitrag vertreten sind Johann W. v. Goethe (r.) und Wilhelm Busch. (M.)

Illustration: schwarz-weiß, humorvoll, passend zum jeweiligen Beitrag Sprache: je nach Beitrag Para- oder Hypotaxe;
abwechslungsreich
Naturgeister: Zwerge, Hausgeister, Heinzelmännchen, Klabautermänner, Kobolde; mit Namen wie Puk, Schlitzörchen, Tschinka Milla, Ritzelbutzel, Himpelchen und Pimpelchen
Bemerkung: eine lustige Fundgrube nicht nur für Kinder

Zwerg Wurzelfein
von Jakob Streit
illustriert von Georges Feldmann
Stuttgart: Ursachhaus 41995, 29 S.
Inhalt: Zwerg Wurzelfein erlebt das Schlafen, Werden und Wachsen der Natur in und auf der Erde. Naturwesen (Geister und Tiere) belehren ihn hierbei, z.B. über Weihnachten und den Hl. Georg.
Illustration: auf Textseite folgt Bildseite, ineinander übergehende blasse Pastelltöne
Sprache: einfache Sprache, Wechsel der Redearten, teilweise in Reimform, Allw. Erzähler
Naturgeister: Pflanzen und Bäume beschützende Zwerge und Baumgeister, Zwergenkönig, Reigen singende Elfen, Drachen
Bemerkung: religiös angehaucht


Die geheimnisvolle Flucht der Zwerge
illustriert und geschrieben von Erik Hjorth Nielson
(aus dem Dänischen von Christiane Wilke)
Hildesheim: Gerstenberg 1989, 22 S.
Inhalt: Die Zwerge auf der Insel Mors fragen sich, ob sie in den Himmel kommen können. Der Pastor Petrus Pilagius (!) fertigt sie barsch ab. So verlassen die Zwerge die Insel, für deren Wohlergehen sie immer gesorgt hatten.
Illustration: Textseite mit kleineren Schwarz-Weiß-Bildern und farbige Bildseite; detailgenau, ansprechend, „niedlich"
Sprache: spannend erzählt, Wechsel der Redearten, Allw. Erzähler
Naturgeister: ein ganzes Zwergenvolk
Bemerkung: Zwerge können zaubern, sich in Katzen verwandeln oder Hunde in geflügelte Pferde.


Trip und Trap die Wandertrolle
von Antoinette Baker
(aus dem Schwedischen von Kristin Schäfer)
illustriert von Ronald Heuninck
Stuttgart: Ursachhaus 1996, 124 S.
Inhalt: Die beiden munteren Trolle Trip und Trap überwintern in einem kleinen Spielhaus, das auf einem nur im Sommer bewohnten Bauernhaus steht. Mit den Zwergen, Elfen und Tieren aus der Umgebung bestehen sie nun manch spannendes Abenteuer.
Illustration: Kohlezeichnungen, sehr plastisch und detailgenau
Sprache: gehobener Sprachstil; Allw. Erzähler
Naturgeister: Trolle, Zwerge, Schwarzelfen, (Blaumoorhexe)
Bemerkung: für gehobenes Lesealter




Bücher auch für das Jugendalter:

Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren


Die unendliche Geschichte von Michael Ende


Nils Holgerson von Selma Lagerlöf
Bemerkung: Vom Smafolk, dem „kleinen Volk" erzahlt Selma Lagerlöf, weltbekannte Dichterin und Nobelpreisträgerin, in ihrem Werken; darunter „Erinnerungen an persönliche Erlebnisse mit Naturwesen".



Und nun das ultimative Buch für den Erwachsenen, speziell für den Lehrer:

Kinder brauchen Geheimnisse
Über Zwerge, Engel und andere unsichtbare Freunde
von Susanne Stöcklin-Meier
illustriert von Marlis Scharff-Kniemeyer
München, Kösel 1996, 160 S.
Autorin: Susanne Stöcklin-Meier ist
Erzieherin, Spielpädagogin und seit über 20 Jahren erfolgreiche Kinder- und Sachbuchautorin. Sie lebt in Diegten bei
Basel, Schweiz.
Inhalt/ Intension:
Das in Mythen, Märchen und Sagen verborgene weise Wissen wird aufgezeigt. Es läuft wie ein goldener Faden durch alle Kulturen und Zeiten. Kinder haben, insbesondere in den ersten sieben Lebensjahren, einen ganz natürlichen Zugang zu diesem Spirituell-Unsichtbaren. Um sich gesund entwickeln zu können, brauchen sie Geheimnisse, Symbole und innere Bilder.
Das Buch möchte den Erwachsenen eine Brücke bauen zu dem reichen Schatz der Phantasie- und Spielwelt der Kinder. Es veranschaulicht, wie die Wirklichkeit mit dieser unsichtbaren Welt verknüpft werden kann.
Es enthält eine Fülle von Märchen und Geschichten, aber auch ganz konkrete Anregungen zu Spielen (mit allen Sinnen) und Phantasiereisen.
Illustration: phantasievoll, farbenprächtig, kindgerecht, abwechslungsreich, harmonisch (die Banner auf diesen Seiten stammen aus dem Buch)
Sprache: sachliche Sprache in den an Erwachsene gerichteten Texten; in den Märchen, Bastelanleitungen, Spielregeln,..., entsprechend angepasst
Naturgeister: auf alle, auch Engelwesen, wird Bezug genommen und sie werden für den Erwachsenen erläutert.
Bemerkung: unglaublich bereichernd
Textauszug (S. 61):
Spielanregung: Wie und wo können wir Zwerge treffen?

Stellt euch vor, wir spazieren an einem hellen Sommernachmittag durch den Wald. Der Waldweg ist von Sonnenstrahlen durchlichtet. Auf beiden Seiten gibt es Gebüsch und Farnkräuter. Wir schauen geradeaus, ohne genau zu beobachten und atmen mit Genuss die frische Waldluft ein. Wir spüren, dass wir beobachtet werden. Vögel und eine Schar Kleintiere begucken uns ängstlich von der Seite. Ihre Scheu ist begründet. Denken wir nur an die vielen Artgenossen, die von den Menschen gejagt oder sogar ausgerottet wurden. Solange wir uns nicht hastig bewegen, laut sprechen und nicht hinsehen, bleiben sie in unserer Nähe. Genauso ist es mit allen Naturwesen. Feen, Elfen und Zwerge zeigen sich nur, wenn wir nicht bewusst nach ihnen spähen, sonst verschwinden sie. Wir müssen sie mit einer Art „hellsehendem Blick" erahnen. Naturwesen sprechen nicht wie wir. Sie vermitteln uns ihre Gedanken und Gefühle ohne Worte. Wir haben plötzlich einen Geistesblitz und wissen dann, das war der Zwerg oder die Elfe, die uns das sagen wollte. Sie zeigen sich nur Menschen, die naturliebend sind.



An dieser Stelle "Vielen Dank" an die Helferlein Christoph Heyn und Raffael (R.T., EL*PARADISO), die mir die HTML-Sprache zur Selbstverständlichkeit werden ließen.
Danke, Jack, für die ganze Wahrheit.
Grüße gehen an meinen unsterblichen oberschlesischen Großvater. Als einstiger Bergmann ging er sicherlich öfter mit dem Berggeist Rübezahl Pferde stehlen, wurde Polizist und wies mir den Weg zur Natur mit ihren vielgestaltigen Naturgeistern. Thomas Hartmann