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Treffen der Briefmarkenfreunde Rhein-Neckar
... finden vor allem sonntags statt. Zu unserer Verstärkung suchen wir noch Leute bis 17 Jahre in Leimen, Nußloch, Sandhausen, Walldorf, Schwetzingen, Hockenheim - egal ob totale Anfänger oder erfahrene Sammler. Alle Mitglieder werden nach telefonischer Absprache abgeholt, da die Gruppenstunden meist in Weingarten/Pfalz statt finden. Wir Tauschen, bekommen Marken geschenkt, machen spannende, witzige Spiele, Rallyes, Ausflüge nach Wunsch... Mehr über unsere Termine. Anmeldung über Thomas.Hartmann *at* mareno.net (*at* = @).

Unsere Tauschtage
Briefmarkenfreunde Rhein-Neckar/BMT. Es finden auch in diesem Jahr gemeinsame Tauschtage der Junioren- und Seniorensammler statt. Sonntags im Alten Feuerwehrhaus in Sandhausen, von 9-12 Uhr treffen wir uns hierzu an folgenden Terminen.

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Kommentar zur Sprach"kultur"

von Thomas Hartmann

"Alles Schei.. du A....loch!" - Alles?

Ja, zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man manche Comedy-Show wie in RTL II, aber auch anderswo verfolgt. Tatsächlich fand sich kürzlich bei knapp 5 Minuten Probehören am Abend unentwegt in fast jedem zweiten Satz das Wort "Schei.." oder "A....loch" zu hören. Auch in anderen Programmen, die zeitgleich zu sehen/hören waren, lag die Frequenz so hoch. Wenige Tage später im Kino die Ernüchterung - der amerikanische Film "Insomnia" lieferte abschnittsweise in fast jedem Satz das Wort "Sch...." oder "Ar..." oder in Abwandlung zum Wortstamm das Wiewort "beschi....". Die deutsche Sprachkultur ist also mancherorts faktisch so verkommen, dass sich manche Programm- und Filmemacher Live-Auftritte und Spielfilme nur noch mit mindestens etwa 5 bis 10 % Fäkalsprache (ohne Übertreibung!) vorstellen können. Das wird dann allen - ob sie es wollen oder nicht - im TV und Kino serviert. Wie gut, sagte ich mir, dass es noch Zeitungen gibt, die permanent auf dem Boden der Grundanständigkeit bleiben. Ich nahm mir also durchaus überzeugt von meinem Glauben, etwas Zeit, um die Verbandszeitung "Philatelie" vom September 2002 zu lesen. Ich drang guten Mutes bis zur Seite 54 vor, als... ja, als mir auf Seite 55 wie ein geistiger Durchfallstrahl die erste Überschrift ins Gesicht spritzte. Diese da hieß:
  >> "Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein A....loch!" - Eine Erinnerung an Richard Stücklen <<
Ob Geschichtsschreibung oder nicht - das gehört nicht in eine Überschrift, schon gar nicht, wenn mit "Präsident" der kürzlich verstorbene Bundestagspräsident Richard Stücklen gemeint ist. Dieses unflätige Wort in einem Satz mit dem Namen gehört schon gar nicht in eine doch ziemich öffentlich zugängliche Verbandszeitschrift. "Pfui!" Ich verachte solche Art Verunglimpfung verstorbener Personen in der Öffentlichkeit sowohl ganz pesönlich wie auch als hauptberuflicher Journalist. Der Verfasser der besagten Überschrift sollte sich daher pietät-gerecht für einen Moment tiefgehend schämen. ...Das sollte auch alle Welt, die immer wieder in der Öffentlichkeit mit ihrer zunehmenden Fäkalsprache geistigen Durchfall erbricht.